Mudenbach Home > Reiseberichte > Reisebericht - Alaska-McKinley - von Hans-Artur Schütz

Tage in der Wildnis

Hans-Artur Schütz aus Mudenbach schildert im folgenden fesselnden Bericht von seiner Extrem-Bergsteigertour im Jahr 1990 zum Gipfel des 6194 m hohen Mount McKinley in Alaska, dem wohl lebensfeindlichsten und kältesten Berg der Erde.
Hans-Artur hatte bereits in den Jahren nach der Besteigung einen Diavortrag über diese Tour präsentiert.
Seinen Bericht habe ich wörtlich und ungekürzt wiedergegeben. Er ist angefüllt mit Spannung und Dramatik - und sehr zu empfehlen!

 

Über Grönland, vorbei am Nordpol, überfliegen wir im Jahr 1990 von Norden die vergletscherte Bergwelt Alaskas. Acht Stunden Flugzeit von Brüssel nach Anchorage. In Anchorage verbringen Georg Schmal und ich zwei Tage, um Ausrüstung und Verpflegung zu komplettieren. Eine interessante Stadt mit alten Blockhütten und neu­en Hochhäuser (Bild 002).
Am dritten Tag holt Judy Okonek uns mit einem Kleinbus ab und bringt uns nach Talkeetna, einem ehema­ligen Goldgräbernest mitten in der Wildnis (Bild 003). Von hier aus fahren wir mit der Alaska Railrod bis hinauf zu Denali Nationalpark, wo wir eine Woche in der Wildnis verbringen wollen.
Zeltübernachtungen im Reich der Grizzlybären! Am Anfang führt jedes Geräusch zu einem Puls von 180. Schon am ersten Abend kommt eine Elchkuh zu unserem Zelt und leistet uns Gesellschaft (Bild 006). Wir sehen Polarfüchse, Wölfe, Karibus, Dallschafe und viele Kleintiere Alaskas. Auf dem Weg zum Wonderlake begegnet uns sogar eine Bärin mit zwei Jungtieren (Bild 007). Der Blick zum Mount Mc Kinley ist atemberaubend. (Bild 008) Mehr als 5500 m überragt er die Tundra des Wonderlake. Nachts um 1:00 Uhr erleben wir einen Sonnenuntergang der Extraklasse, mit Spiegelungen des McKinley im Wonderlake (Bilder 009 und 010)!

Tage in der Wildnis
Für die Fortsetzung dieses Berichtes bitte folgenden Link anklicken:

Erinnerung an die Tour 1987 und Rückkehr aus der Wildnis


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